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im Wald lebt ein Wolf 3 Jahre, und ein Esel 9

22 Jul

Was soll der titel? Macht doch gar keinen Sinn. Stimmt aber warum muss immer alles Sinn im Leben machen?

Wir haben zur Zeit einen schönen Sommer, heiss ist er und doch mag ich’s lieber wenn es kälter ist. Ich vertrage die Hitze gut, doch der Tag rennt im der Hitze und trottet in der Kälte. Ist euch das noch nie aufgefallen? Je heisser desto kürzer ist ein Tag, warum wollen alle Menschen immer Sonne und Hitze? Ist mir ein Rätzel! Nun freue ich mich auf ein paar kühlere Tage, wobei Kühler ca. 23° heisst.

Im Wald lebt ein Wolf drei Jahre, und ein Esel neun.

 
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Jagderlaubnis auf Wale

23 Jun

22. Juni 2010 21.30 Uhr, BZ: Wale dürfen vermutlich schon bald wieder kommerziell gejagt werden. Die Internationale Walfangkommission (IWC) berät seit gestern in Agadir (Marokko) über die Einführung von Fangquoten, um die Zahl der getöteten Tiere wenigstens zu kontrollieren. Obwohl die Jagd auf die Meeressäuger zu nicht wissenschaftlichen Zwecken seit 1986 verboten ist, werden von Japan, Norwegen und Island jährlich rund 2000 der Tiere erlegt.

Walfang
Tötung eines Wals aus einem japanischen “Forschungsboot” Foto: dpa


Was soll das? Sind unsere Politiker wirklich so dumm oder einfach nur Geldgierig? Hat die Menschheit aus der Vergangenheit nichts gelernt oder sind wir so dumm? Wenn dies wirklich entschieden wird, dann werde ich mich wohl oder übel dafür angagieren dies wieder zu unterbinden. Was ich genau machen will weis ich noch nicht, aber zumindest werde ich die Sea Shepherd Finanziell zu unterstützen beginnen.

Ich finde es unglaublich, dass wir es riskieren ein intelligentes Tier auszurotten. Warum lernt der Mensch nicht aus seinen Fehlern, sondern verschlimmert sie bei jedem Mal? Also ich möchte nicht auf die Wale verzichten, bloss weil einige Insel-Samurais ihren Kindern  Wal-Burger zum Mittag servieren wollen. Ich hoffe nun noch auf die Vernunft, da Neuseeland und Australien ja strikt gegen den Walfang sind. Vermutlich wird es aber wie immer ums liebe Geld gehen, doch bei der Ausrottung einer Speziess sollte der Spass aufhören und die Politiker die das zulassen selber zu den Gejagten gemacht werden.

N-TV Bilder: http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/wissen/Blutiger-Walfang-article15036.html

Wal
Wal, Bild von Jürgen Freund

 
 

12-Stunden-Schichten und Sprechverbot

27 May

Manchmal sollten wir vielleicht ein wenig mehr bezahlen, damit andere Menschen ein besseres Leben haben…

Ja ja einige werden nun sagen, dass ich genau der Richtige bin der dies schreibt. Jedoch werden die Produkte immer zu solchen Bedingungen hergestellt, ob man nun vergleicht oder nicht. Also ist dies sicherlich nicht der falsche Weg! Aber man sollte trotzdem eine Art “fair work” einführen. So wäre für alle die Bedingungen gleich und der Preis allgemein 1% höher.

Denkt mal darüber nach… :-(

gefunden bei golem.de

12-Stunden-Schichten und Sprechverbot

Sprechverbot, 12-Stundentag, Sechstagewoche und strenge Vorarbeiter: So sieht der Alltag einer jungen Arbeiterin in einer Fabrik von Foxconn aus, wo Apple, Intel, Hewlett-Packard, Dell, Nintendo, Microsoft und Amazon ihre Elektronikprodukte herstellen lassen.

Eine Arbeiterin bei Foxconn berichtet von den Arbeitsbedingungen bei dem Auftragselektronikhersteller, der wegen einer Suizidserie unter den Arbeitern unter Druck steht. Die 21-jährige Frau werde in der Fabrik des taiwanischen Herstellers aufgefordert, an sechs Tagen in der Woche von 08:00 Uhr morgens bis 20:00 Uhr abends zu arbeiten, erklärte sie der South China Morning Post. Die in der Sonderwirtschaftszone erscheinende Zeitung ist der staatlichen Zensur in China nur in geringem Maße unterworfen.

“Die Atmosphäre am Arbeitsplätze ist eng und bedrückend, über 12 Stunden ist es uns nicht erlaubt, miteinander zu sprechen, sonst wirst du vom Vorarbeiter getadelt. Sie gewähren uns nur 30 Minuten für das Mittagessen und wir dürfen nicht länger als zehn Minuten zur Toilette gehen”, so die Arbeiterin.

Die junge Frau berichtet, dass sie täglich um 06:30 Uhr aufstehen muss. Weil es keinen Shuttlebus gibt, folgt ein einstündiger Fußmarsch zum Arbeitsplatz. “Du musst damit rechnen, täglich immer wieder namentlich herausgegriffen und beschämt zu werden, völlig ohne jeden Respekt, falls du nicht all ihre Bestimmungen strikt einhalten kannst”, sagte sie der Zeitung.

Eine 22-jährige Foxconn-Arbeiterin berichtet, die Fließbänder mit den Mainboards, die sie prüft, liefen sehr schnell. Ihr Verdienst inklusive Überstundenzulagen liege bei 2.000 Yuan (240 Euro) im Monat. Die Bezahlung sei jedoch pünktlich, Mahlzeiten und eine Übernachtungsmöglichkeit seien inbegriffen. “Mein Leben ist dennoch leer und ich arbeite wie eine Maschine”, sagte sie der Zeitung.

In anderen Fabriken seien die Arbeitsbedingungen meist noch härter, weshalb sich stets Tausende um einen Job bei Foxconn bewürben, erklärten Menschen, die beim Foxconn-Personalbüro in der Warteschlange standen, der Zeitung. Bei anderen Unternehmern müssten die Arbeiter oft damit rechnen, dass die Chefs sich am Zahltag davonmachten.

Fan Fumin, ein Psychologe an der Tsinghua University, der die Foxconn-Fabriken in Shenzhen in diesem Monat besichtigt hat, sagte der Zeitung, die Suizidrate liege noch weit unter dem Landesdurchschnitt. 16 von 100.000 Menschen aus der Gesamtbevölkerung nähmen sich nach statistischen Angaben des Gesundheitsministeriums jährlich das Leben. Foxconn hat in Shenzhen 400.000 Beschäftigte, darunter sehr viele junge Menschen. (asa)

 
 

Silver Lining

17 May

Der erste Versuch den Klimawandel aufzuhalten (zumindest der mir Bekannte) ist das Silver Lining. Wissenschaftler versuchen mit Booten, welche Meerwasser 1’000m in den Himmel schiessen die Wolkendecke zu verstärken. Dies soll dazu führen, die Sonnenstrahlen vermehrt abzuhalten.

Silver Lining

Nach dem kontroversen Klimagipfel in Kopenhagen finde ich es wirklich erstaunlich, dass das Projekt nun in den Versuch gehen soll. Mit 10 Schiffen wird ein Versuch gestartet und geschaut ob die Theorie klappt. Gemäss der Theorie würde es aber 1’900 Schiffe benötigen um den Klimawandel aufzuhalten…

Bill Gates investiert 300’000 US$ in das Projekt und dies ist nun wirklich klasse. Der Typ spendet soviel Geld in solche Projekte und das sollte gewürdigt werden. Schade nur, dass seine Gegner dies nicht auch tun.

Auch interessant ist die Tatsache, dass der isländische Vulkan Eyjafjallajokull innert kurzer Zeit soviel CO2 ausgestossen hat, wie alle Autos innert 2 Jahren (stand zumindest so). Auch so was wozu man sich Gedanken machen kann.

Eyjafjallajokull

 
 

Offenes WLAN oder Google Spionage

17 May

Google
©Slate Magazine

Schon erstaunlich wie manche Menschen mit ihren Daten umgehen. Wenn man den neusten “Skandal“ in Deutschland verfolgt, dann wundert mich nichts mehr. Da hat doch Google tatsächlich ein paar Offene-Daten gesammelt, die jeder 12-jährige mit einem WLAN Notebook auch hätte sammeln können und ein paar Zeitungen regen sich darüber auf: Google Watch Blog

Wenn man bedenkt, dass alle heutigen Router über einen Schutz verfügen, dann ist es unfassbar, dass es Leute gibt die das nicht benützen. Lustigerweise predige ich schon seit Jahren, dass man kein WLAN benützen soll. Verwendet doch einfach ein PowerLine, damit kann man auch fast überall surfen. Wer das nicht möchte, der sollte halt nur sein Notebook/Notepad/eBook im Router freischalten und seine „geheimen“ Daten über ein Kabel laufen lassen.

Leider sind wir heute immer dekadenter und so etwas würde ja Arbeit bedeuten. Wer will das denn, brrrr! Also regen wir uns lieber über Google und andere auf und machen so weiter wie bis anhin. Die letzten Worte kopiere ich einfach mal von Caschy’s Blog, denn ich finde die treffen den Kern der Sache:

die meisten aktuellen Router werden werksmäßig bereits mit aktivierter Verschlüsselung ausgeliefert. Wer ein offenes WLAN betreibt, ist selber schuld und hat wahrscheinlich ganz andere Probleme als ein vorbei fahrendes Auto von Google. Nämlich jeden anderen, der in seinem Umfeld wohnt und böse Absichten hat.

 
 

verlorene Menschen

10 May

Heute stand ich unter der Dusche und irgendwie dachte ich an verlorene Menschen. Tot.

Spannend man denkt an Menschen die man bekannt hat und die gestorben sind. Ob man nun an ein Leben nach dem Tot glaubt oder nicht, spielt hier keine Rolle. Man kann sich einfach nicht dem denken an Verstorbene entziehen und damit auch der leisen Hoffung dass danach noch etwas kommt. Gläubig oder nicht…

Päbbels, Rösli & Fred, Max, … ich werde wieder an euch denken

 
 

Bus verpasst oder die Freundlichkeit der VBZ

23 Feb

Seit dem Fahrplanwechsel vor ca. einem Jahr bemerke ich immer mehr wie die Busfahrer unter Druck sind. Die Abstände zwischen den Bussen wurden vergrössert, d.h. es fahren weniger Busse/Trams pro Stunde. Dies wäre eigentlich kein Problem, denn acht Anschlüsse sind eigentlich genug. Nur hat es die VBZ versäumt die Fahrzeiten mit anzupassen. Dies wiederum bedeutet, dass der Busfahrer bei den Haltestellen mehr Passagiere einladen muss und so oft in Hintertreffen zum Fahrplan kommt.

Was soll der doofe Post wirst du dich jetzt fragen… :roll:

Was dabei herauskommt ist ein gestresster Busfahrer. Dass dies schlecht ist merken die Fahrgäste daran, dass man in Bus regelrecht herumgeschleudert wird. Für Jugendliche eigentlich kein Problem, jedoch kommt man ins Alter der „grauen Panther“ wird’s schon anstrengend.

Auch haben die Fahrer oft keine Zeit mehr auf einen rennenden Fahrgast zu warten. Das nächste VBZ-Transportmittel kommt zwar schnell, jedoch bleibt immer ein fahler Nachgeschmack über die verlorene Freundlichkeit des öffentlichen Verkehrs. So werden die Strassen weiterhin verstopft bleiben, denn warum sollte ein PKW-Fahrer seine Gemütlichkeit gegen eine holprige, verpasse Fahrgelegenheit eintauschen wollen…

VBZ Werbung
VBZ Werbung
©VBZ Züri-Linie Werbung aus 2003 (Männer) und 2006 (Frauen)

 
 

neuer Windows 7 Desktop

15 Feb

Da ich eigentlich einmal einen neuen Desktop wollte, der mir verschiedene Informationen anzeigt und ich dachte ein Game-Freund hätte dies verwirklicht, habe ich meinen Desktop angepasst. herausgekommen ist folgender Desktop der mir viel Freude bereitet…

 
 

Mut wird gesucht

12 Aug

Eigentlich habe oder hatte ich keine grossen Sorgen. Warum auch? Als Kinderloser muss man sich nicht um die Jugend kümmern. Kann verschwenderisch mit dem Geld umgehen und kann wann man will seine Freiheit geniessen. Natürlich rege ich mich über verschiedenes auch auf. Beispielsweise über das doofe Zürcher Tiefbauamt, dass so langsam Strasse/Brücken ausbessert, dass man meinen könnte die Stadt Zürich möchte ihrem Ruf gerecht werden die “freundliche Baustelle” zu sein.

Bild Baustelle Zürich von  Claudia Stucki

Bild Baustelle Zürich von  Claudia Stucki

Eigentlich könnte man in die Ferien gehen und einfach mal die Seele baumeln lassen. Auf die Maledieven oder mit dem Schiff nach Amerika, um dort neues zu entdecken oder halt nur im Meerwasser zu baden.

Eigentlich, dies sagt doch schon so manches aus! Wie steht/stand doch da so schön auf einer Absperrung beim Zürcher Hauptbahnhof:

Auch Mut macht schön, nicht nur der Haarföhn.

Und genau an dem mangelt es im Moment. Nein nicht bei mir aber bei meiner “besseren Hälfte”. Auch ich brauch in der Zeit viel Kraft und mache mir auch Sorgen.  Auch wenn ich eher der “das Glas ist halb voll” Mensch bin, macht einem so etwas nachdenklich. Nun ja wir werden auch dies überstehen und dann mit viel mehr Kraft in die Zukunft reisen.

Harmonische Flugspiele - Fotografie von Rudi Hilmar Ott

Harmonische Flugspiele – Fotografie von Rudi Hilmar Ott

 
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Eigentlich zählt nichts!

12 Jun

Als ich heute früh zur Arbeit fuhr war ich ziemlich wütend. Irgendwie lief in der letzten Zeit nichts wie ich es mir vorgestellt habe. Ich fuhr mit dem 67er zum Goldbrunnenplatz wie immer und als er in die Birmersdorferstrasse einbog sah ich schon den Unfall. Ein Tram – ein Fahrrad, ein Mann lag am Boden. Blut um seinen Kopf, Verkehrschaos – Polizisten – Schaulustige und in der Ferne klang eine Krankenwagensirene. Die Polizisten versuchten den Mann mit Laken abzudecken was ihnen aber eher schlecht gelang.

Da war alles weg, die Wut – die Enttäuschung eigentlich doch alles egal. Da war dieser Mann am Boden, mit dem Fahrrad in ein Tram, nun wusste ich warum ich Scheibenbremsen haben wollte! Die Leere einfach alles egal, nichts im Angesichts dieses Mannes hatte noch eine Bedeutung…

Dadurch dass die Polizisten den Mann nicht zudeckten, vermutete ich dass er noch lebt. Eine Kopfverletzung aber noch am Leben. Am Abend lass ich dann in der Zeitung, dass der Mann – 47 Jährig – gestorben ist. Und wieder diese Leere, denn nichts ist wichtig ausser das Leben. Scheisse, eigentlich zählt nichts!

 
 
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