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Archive for the ‘Arbeit’ Category

12-Stunden-Schichten und Sprechverbot

27 May

Manchmal sollten wir vielleicht ein wenig mehr bezahlen, damit andere Menschen ein besseres Leben haben…

Ja ja einige werden nun sagen, dass ich genau der Richtige bin der dies schreibt. Jedoch werden die Produkte immer zu solchen Bedingungen hergestellt, ob man nun vergleicht oder nicht. Also ist dies sicherlich nicht der falsche Weg! Aber man sollte trotzdem eine Art “fair work” einführen. So wäre für alle die Bedingungen gleich und der Preis allgemein 1% höher.

Denkt mal darüber nach… :-(

gefunden bei golem.de

12-Stunden-Schichten und Sprechverbot

Sprechverbot, 12-Stundentag, Sechstagewoche und strenge Vorarbeiter: So sieht der Alltag einer jungen Arbeiterin in einer Fabrik von Foxconn aus, wo Apple, Intel, Hewlett-Packard, Dell, Nintendo, Microsoft und Amazon ihre Elektronikprodukte herstellen lassen.

Eine Arbeiterin bei Foxconn berichtet von den Arbeitsbedingungen bei dem Auftragselektronikhersteller, der wegen einer Suizidserie unter den Arbeitern unter Druck steht. Die 21-jährige Frau werde in der Fabrik des taiwanischen Herstellers aufgefordert, an sechs Tagen in der Woche von 08:00 Uhr morgens bis 20:00 Uhr abends zu arbeiten, erklärte sie der South China Morning Post. Die in der Sonderwirtschaftszone erscheinende Zeitung ist der staatlichen Zensur in China nur in geringem Maße unterworfen.

“Die Atmosphäre am Arbeitsplätze ist eng und bedrückend, über 12 Stunden ist es uns nicht erlaubt, miteinander zu sprechen, sonst wirst du vom Vorarbeiter getadelt. Sie gewähren uns nur 30 Minuten für das Mittagessen und wir dürfen nicht länger als zehn Minuten zur Toilette gehen”, so die Arbeiterin.

Die junge Frau berichtet, dass sie täglich um 06:30 Uhr aufstehen muss. Weil es keinen Shuttlebus gibt, folgt ein einstündiger Fußmarsch zum Arbeitsplatz. “Du musst damit rechnen, täglich immer wieder namentlich herausgegriffen und beschämt zu werden, völlig ohne jeden Respekt, falls du nicht all ihre Bestimmungen strikt einhalten kannst”, sagte sie der Zeitung.

Eine 22-jährige Foxconn-Arbeiterin berichtet, die Fließbänder mit den Mainboards, die sie prüft, liefen sehr schnell. Ihr Verdienst inklusive Überstundenzulagen liege bei 2.000 Yuan (240 Euro) im Monat. Die Bezahlung sei jedoch pünktlich, Mahlzeiten und eine Übernachtungsmöglichkeit seien inbegriffen. “Mein Leben ist dennoch leer und ich arbeite wie eine Maschine”, sagte sie der Zeitung.

In anderen Fabriken seien die Arbeitsbedingungen meist noch härter, weshalb sich stets Tausende um einen Job bei Foxconn bewürben, erklärten Menschen, die beim Foxconn-Personalbüro in der Warteschlange standen, der Zeitung. Bei anderen Unternehmern müssten die Arbeiter oft damit rechnen, dass die Chefs sich am Zahltag davonmachten.

Fan Fumin, ein Psychologe an der Tsinghua University, der die Foxconn-Fabriken in Shenzhen in diesem Monat besichtigt hat, sagte der Zeitung, die Suizidrate liege noch weit unter dem Landesdurchschnitt. 16 von 100.000 Menschen aus der Gesamtbevölkerung nähmen sich nach statistischen Angaben des Gesundheitsministeriums jährlich das Leben. Foxconn hat in Shenzhen 400.000 Beschäftigte, darunter sehr viele junge Menschen. (asa)

 
 

Bus verpasst oder die Freundlichkeit der VBZ

23 Feb

Seit dem Fahrplanwechsel vor ca. einem Jahr bemerke ich immer mehr wie die Busfahrer unter Druck sind. Die Abstände zwischen den Bussen wurden vergrössert, d.h. es fahren weniger Busse/Trams pro Stunde. Dies wäre eigentlich kein Problem, denn acht Anschlüsse sind eigentlich genug. Nur hat es die VBZ versäumt die Fahrzeiten mit anzupassen. Dies wiederum bedeutet, dass der Busfahrer bei den Haltestellen mehr Passagiere einladen muss und so oft in Hintertreffen zum Fahrplan kommt.

Was soll der doofe Post wirst du dich jetzt fragen… :roll:

Was dabei herauskommt ist ein gestresster Busfahrer. Dass dies schlecht ist merken die Fahrgäste daran, dass man in Bus regelrecht herumgeschleudert wird. Für Jugendliche eigentlich kein Problem, jedoch kommt man ins Alter der „grauen Panther“ wird’s schon anstrengend.

Auch haben die Fahrer oft keine Zeit mehr auf einen rennenden Fahrgast zu warten. Das nächste VBZ-Transportmittel kommt zwar schnell, jedoch bleibt immer ein fahler Nachgeschmack über die verlorene Freundlichkeit des öffentlichen Verkehrs. So werden die Strassen weiterhin verstopft bleiben, denn warum sollte ein PKW-Fahrer seine Gemütlichkeit gegen eine holprige, verpasse Fahrgelegenheit eintauschen wollen…

VBZ Werbung
VBZ Werbung
©VBZ Züri-Linie Werbung aus 2003 (Männer) und 2006 (Frauen)

 
 

Eigentlich zählt nichts!

12 Jun

Als ich heute früh zur Arbeit fuhr war ich ziemlich wütend. Irgendwie lief in der letzten Zeit nichts wie ich es mir vorgestellt habe. Ich fuhr mit dem 67er zum Goldbrunnenplatz wie immer und als er in die Birmersdorferstrasse einbog sah ich schon den Unfall. Ein Tram – ein Fahrrad, ein Mann lag am Boden. Blut um seinen Kopf, Verkehrschaos – Polizisten – Schaulustige und in der Ferne klang eine Krankenwagensirene. Die Polizisten versuchten den Mann mit Laken abzudecken was ihnen aber eher schlecht gelang.

Da war alles weg, die Wut – die Enttäuschung eigentlich doch alles egal. Da war dieser Mann am Boden, mit dem Fahrrad in ein Tram, nun wusste ich warum ich Scheibenbremsen haben wollte! Die Leere einfach alles egal, nichts im Angesichts dieses Mannes hatte noch eine Bedeutung…

Dadurch dass die Polizisten den Mann nicht zudeckten, vermutete ich dass er noch lebt. Eine Kopfverletzung aber noch am Leben. Am Abend lass ich dann in der Zeitung, dass der Mann – 47 Jährig – gestorben ist. Und wieder diese Leere, denn nichts ist wichtig ausser das Leben. Scheisse, eigentlich zählt nichts!

 
 

Hallo Alcatel-Lucent

10 Oct

Alcatel-Lucent Logo

10 Tage arbeite ich nun schon bei Alcatel-Lucent (ALU). Hier ist vieles anders als bei Sunrise. Um ehrlich zu sein das Einzige was mit Sunrise zu vergleichen ist, ist Hans mein Arbeitskollege. Die Stimmung hier ist viel freudiger, logisch befindet sich ALU Schweiz doch auf dem Vormarsch. Aber nicht nur das, nein auch die Kommunikation ist ehrlicher. Alles Wichtige wird einem hier mitgeteilt und das auch so früh, dass wenn man es in der Presse liest, es schon fast wieder kalter Kaffee ist.
Am ersten Tag hatten wir bereits ein Gespräch mit dem CEO von ALU Schweiz, ich habe 6 Jahre bei Sunrise gearbeitet und hatte eigentlich nie ein wirkliches Gespräch mit den 4 CEO’s in der Zeit. Schon faszinierend wie alles von solchen “Kleinigkeiten“ abhängt und gleich vieles freundlicher erscheint.

Absolut faszinierend ist es mit Verkäufern im gleichen Raum zu sitzen. Es sind doch alles auch nur Menschen…

Hoffen wir alles geht so weiter wie bisher und die Freude an der Arbeit beleibt so hoch.

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Ciao Sunrise

30 Sep

Sunrise Bar
Sunrise BarSunrise BarSunrise Bar

Heute war mein letzter Tag bei Sunrise, na ja eigentlich war er schon Freitag, aber da mein ehemaliger Chef Aslan Akyol weg war konnte ich meine Sachen (Notebook, Badge…) nicht zurückgeben. So musste ich noch einmal zurück um dies zu erledigen.

Eine Ära geht zu Ende, ein komisches und zugleich befreiendes Gefühl. Es war nicht mehr spannend bei Sunrise zu arbeiten. Dennoch möchte ich die Zeit dort nicht missen, zum Einen habe ich sehr viel gelernt und zum Anderen gute Kollegen getroffen.

Finde die Farbe grau“ ist vermutlich neben vielem Anderem, woran ich noch arbeiten muss. Ja Asi hat recht, ich sollte die Schattierungen suchen und mir einverleiben. Doch ich bin halt ein schwarz/weiss Mensch, es gibt für mich in vielem kein grau. Tamen (latein: dennoch, trotzdem), ich werde daran arbeiten und mich hoffentlich weiter entwickeln.

Enttäuscht war ich zum Schluss sehr von Aslan, denn ich habe das Gefühl er denkt wir hätten ihn verraten. Man kann es sicherlich so sehen, jedoch stimmt das nicht. Hmmm, ich fand eh dass unser Verhältnis nach meinem, sicherlich im Ton vergriffenen, Monolog ihm gegenüber zwiespältig war. Nun dies ist aber auch Geschichte und ich sollte nach vorne sehen und mich in meinem neuen Heim und bei meiner neuen Arbeit einleben.

Sunrise Bar
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1944 gepaart mit 2008

01 Feb

Nun sind es doch schon einige Tage her seit ich meinen 40er Azimut überschritten habe. Eigentlich ist es gar nicht so schlimm, aber hey es ist eine grosse Zahl und die musste ich zuerst einmal verdauen… :GrimmRollOver:

 

GrimmWalking Doch nun zu was erfreulichem, nach 15 Wochen ist mein Sofa endlich eingetroffen. Dies sind zwar 6 Wochen über die vereinbarte Zeit, aber ich habe riesige Freude daran. Dazu ist es noch saubequem, muss jedes Mal aufpassen nicht einzupennen wenn ich mich hineinkuschel (besonders zu zweit).

Ich habe auch noch zwei neue LCD TV, einen 32“ und einen 50“…

Scheisse ich muss mein aufpassen, bin in “chrömli“ Laune.

… aber die Philips sind schon super. Ambilight ist echt was Tolles und die Dinger sind gestochen scharf. Wird Zeit, dass ich mir einen BlueRay Player zulege und Full-HD voll geniessen kann.

Wie war das mich der Laune GrimmSmiling2

Das Neujahr ist ja auch schon vorbei, also wir waren im Wald und haben Feuerchen gemacht. Leider hatte ich keinen Sachel dabei und musste es mit Papier und Holz machen. Dafür hat es schön gebrannt und wir konnten ohne giftige Auswirkungen Würste braten. Vom Bauern bekamen wir noch eine Mistgabel um seine abgehackten Tannen-Äste gleich drauf zu knallen.
:Grimm1:Da hat sich aber mein Schnüfeli gefreut, eine schöne Funkeflug-Pracht. Das Feuer wurde dadurch schon fast zu hoch und wie jedes Jahr konnte jemand nicht genug davon bekommen.

 

Im Januar dann wurde ich/wir von crunch auf ein neues Spiel 1944 D-Day aufmerksam gemacht. Die Screenies sind echt super und ich entschloss mich gleich ein Forum dafür zu erstellen. Eine scheiss Arbeit ist das, aber es macht ja auch Spass. GrimmYukZudem ist Battleground Europe nur noch ein rumgeballere und einen Ego-Shooter zu spielen finde ich nicht so prickelnd.

Hier ein paar Bilder von 1944 D-Day, den Link zum Forum findet Ihr hier: http://1944d-day.de

 

die Bilder stehen unter dem © von FranticGames

 

So nun ist aber wieder Schluss, denn ansonsten lief nicht viel im Januar, wobei doch da gibt es noch etwas. Ab April reduziere ich das Arbeiten auf 80%, ich freue mich darauf. Zudem bin ich gespannt wohin meine Firma nun steuert, denn im Augenblick habe ich keine Ahnung was nun eigentlich das Ziel ist. Wir werden sehen und die Zukunft wird beurteilen ob es das Richtige ist.

 

Wetterkapriolen

26 Sep

Langsam geht mir den Nerv auf Grundeis bei diesen Wetterkapriolen, die wir zurzeit haben. Warm, kalt, warm, kalt was soll das? :GrimmSit:

Nun zu weiteren Taten, ich habe vorgestern einen Job bei Ericsson ausgeschlagen, da ich finde diese Firma hat eine veraltete Ansicht über den Beruf des strategischen Einkäufers. Die ganze Struktur von denen sollte einmal gründlich überholt werden und das habe ich auch geschrieben. Lustigerweise habe ich danach nichts mehr gehört, obwohl sie vorher eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit an den Tag gelegt haben. :GrimmScreaming:

Die Frage drängt sich nun auf wie weiter?

Leider kann ich dies nicht beantworten. Klar sehe ich diverse Möglichkeiten, jedoch bin ich mit keiner so 100% glücklich. Vermutlich ist es einmal besser abzuwarten. Will ich das überhaupt? Nein! Ein paar Ideen habe ich und diese bin auch am verfolgen. Definitiv möchte ich aber noch meinen Geburtstag abwarten und dann wieder mit vollem Elan an die Zukunftsplanung gehen.

Nix ist fix und alles ist möglich. Ach ja die Zukunft spricht doch auch immer noch eine andere Spache… GrimmSmiling1

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Test für ein Grafik-Plugin :AttilaScared:

 

mein erster Fahrradtag

28 Jun

Heute früh habe ich mich entschlossen, mit dem Fahrrad zu fahren. Schlechte Idee! 10km Fahrrad mit erschwerten Bedingungen und 500kkal pro Tag ist nicht so der Hit.
Man bin ich auf den Felgen… :GrimmSit:
Trotzdem werde ich weiter mit dem Velo unterwegs sein. Es beruhigt und ich kann meinen Gedanken zu den vielen guten bis miesen Ereignissen nachhängen.

Ein gelbes Auto fährt über eine Strasse, die Wolken hängen tief und die Kehrichverbrennungsanlage raucht kaum. Ein Mann in einem roten T-Shirt telefoniert vor einem roten Auto. Klasse der ist im T-Shirt bei 16°C draussen und ich sitze im Tower (Firmengebäude) und friere.

Meine miese Stimmung hat sich ein wenig gelegt. Wobei ich eigentlich auch diverse Entschlüsse gefasst und noch etliche zu fassen habe. Mal sehen was die Zukunft bringt…

noch ein kleiner Tip zum Schluss:

No Copy
http://www.no-copy.org

 
 

Ärzte-Zitat

13 Jun

Danny Kaye

Ich habe heute ein gutes Zitat von Danny Kaye gelesen:

„Es gibt zwei Möglichkeiten, Karriere zu machen: Entweder leistet man wirklich etwas, oder man behauptet, etwas zu leisten. Ich rate zur ersten Methode, denn hier ist die Konkurrenz bei weitem nicht so gross.“

Irgendwie passt das, denn die Meisten geben doch nur vor etwas zu sein.

 

 

Heute haben sich wieder ein paar von unseren Arbeitskollegen verabschiedet. In einem adäquaten Mass passt das Wetter dazu, mal sonnig, mal durchzogen und dann wieder trüb-bewölkt.

 

Nun zu was (hoffentlich) erfreulicherem, ich darf morgen zum Arzt und endlich die Pflaster entfernen. Es
beginnt nämlich stark darunter zu jucken und ich bilde mir ein, dass es auch dazu noch stinkt.

 
 

Massentlassung normal heute?

12 Jun

Heute wurden bei uns 140 Mitarbeiter entlassen weil man Geld einsparen muss. Um wie viel Geld es dabei geht wurde natürlich nicht gesagt.

CEO Mail: Es ist mir ein persönliches Anliegen, euch aus erster Hand über eine einschneidende Massnahme in unserem Unternehmen zu informieren. Aus verschiedenen Gründen haben wir uns im Management Team entschieden, den Personalbestand von “Firmennamen” um 140 Vollzeitstellen zu reduzieren. Eine solche Massnahme haben wir nicht leichten Herzens getroffen.

Über weitere offene Stellen die zusätzlich abgebaut wurde, hat niemand gesprochen.

Ich frage mich nun, ob es die heutige Gesellschaft sich wirklich leisten sollte, das Personal als Spielball für Investoren zu betrachten. Denn sind wir einmal ehrlich, mehr als ein „Ding“ sind wir ja nicht mehr. Ich schmeisse mal eben meinen alten Computer weg oder ich entlasse mal eben ein paar Mitarbeiter.

Klar ist die Grössenordnung relevant, jedoch ist da wirklich so ein riesiger Unterschied? Ich denke, dass jeder dies mit seinem Wissen und vor allem Gewissen abmachen muss, wie er mit Anderen umspringt.

Ich hoffe bloss ich werde mich nie auf eine Stufe, mit Menschen setzen, die Andere als ein Ding betrachten!!

 

Hermine GSTEU / sad - Austria - 23.10.2004

© Hermine GSTEU / sad – Austria – 23.10.2004

 
 
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