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Archive for May, 2010

12-Stunden-Schichten und Sprechverbot

27 May

Manchmal sollten wir vielleicht ein wenig mehr bezahlen, damit andere Menschen ein besseres Leben haben…

Ja ja einige werden nun sagen, dass ich genau der Richtige bin der dies schreibt. Jedoch werden die Produkte immer zu solchen Bedingungen hergestellt, ob man nun vergleicht oder nicht. Also ist dies sicherlich nicht der falsche Weg! Aber man sollte trotzdem eine Art “fair work” einführen. So wäre für alle die Bedingungen gleich und der Preis allgemein 1% höher.

Denkt mal darüber nach… :-(

gefunden bei golem.de

12-Stunden-Schichten und Sprechverbot

Sprechverbot, 12-Stundentag, Sechstagewoche und strenge Vorarbeiter: So sieht der Alltag einer jungen Arbeiterin in einer Fabrik von Foxconn aus, wo Apple, Intel, Hewlett-Packard, Dell, Nintendo, Microsoft und Amazon ihre Elektronikprodukte herstellen lassen.

Eine Arbeiterin bei Foxconn berichtet von den Arbeitsbedingungen bei dem Auftragselektronikhersteller, der wegen einer Suizidserie unter den Arbeitern unter Druck steht. Die 21-jährige Frau werde in der Fabrik des taiwanischen Herstellers aufgefordert, an sechs Tagen in der Woche von 08:00 Uhr morgens bis 20:00 Uhr abends zu arbeiten, erklärte sie der South China Morning Post. Die in der Sonderwirtschaftszone erscheinende Zeitung ist der staatlichen Zensur in China nur in geringem Maße unterworfen.

“Die Atmosphäre am Arbeitsplätze ist eng und bedrückend, über 12 Stunden ist es uns nicht erlaubt, miteinander zu sprechen, sonst wirst du vom Vorarbeiter getadelt. Sie gewähren uns nur 30 Minuten für das Mittagessen und wir dürfen nicht länger als zehn Minuten zur Toilette gehen”, so die Arbeiterin.

Die junge Frau berichtet, dass sie täglich um 06:30 Uhr aufstehen muss. Weil es keinen Shuttlebus gibt, folgt ein einstündiger Fußmarsch zum Arbeitsplatz. “Du musst damit rechnen, täglich immer wieder namentlich herausgegriffen und beschämt zu werden, völlig ohne jeden Respekt, falls du nicht all ihre Bestimmungen strikt einhalten kannst”, sagte sie der Zeitung.

Eine 22-jährige Foxconn-Arbeiterin berichtet, die Fließbänder mit den Mainboards, die sie prüft, liefen sehr schnell. Ihr Verdienst inklusive Überstundenzulagen liege bei 2.000 Yuan (240 Euro) im Monat. Die Bezahlung sei jedoch pünktlich, Mahlzeiten und eine Übernachtungsmöglichkeit seien inbegriffen. “Mein Leben ist dennoch leer und ich arbeite wie eine Maschine”, sagte sie der Zeitung.

In anderen Fabriken seien die Arbeitsbedingungen meist noch härter, weshalb sich stets Tausende um einen Job bei Foxconn bewürben, erklärten Menschen, die beim Foxconn-Personalbüro in der Warteschlange standen, der Zeitung. Bei anderen Unternehmern müssten die Arbeiter oft damit rechnen, dass die Chefs sich am Zahltag davonmachten.

Fan Fumin, ein Psychologe an der Tsinghua University, der die Foxconn-Fabriken in Shenzhen in diesem Monat besichtigt hat, sagte der Zeitung, die Suizidrate liege noch weit unter dem Landesdurchschnitt. 16 von 100.000 Menschen aus der Gesamtbevölkerung nähmen sich nach statistischen Angaben des Gesundheitsministeriums jährlich das Leben. Foxconn hat in Shenzhen 400.000 Beschäftigte, darunter sehr viele junge Menschen. (asa)

 
 

Silver Lining

17 May

Der erste Versuch den Klimawandel aufzuhalten (zumindest der mir Bekannte) ist das Silver Lining. Wissenschaftler versuchen mit Booten, welche Meerwasser 1’000m in den Himmel schiessen die Wolkendecke zu verstärken. Dies soll dazu führen, die Sonnenstrahlen vermehrt abzuhalten.

Silver Lining

Nach dem kontroversen Klimagipfel in Kopenhagen finde ich es wirklich erstaunlich, dass das Projekt nun in den Versuch gehen soll. Mit 10 Schiffen wird ein Versuch gestartet und geschaut ob die Theorie klappt. Gemäss der Theorie würde es aber 1’900 Schiffe benötigen um den Klimawandel aufzuhalten…

Bill Gates investiert 300’000 US$ in das Projekt und dies ist nun wirklich klasse. Der Typ spendet soviel Geld in solche Projekte und das sollte gewürdigt werden. Schade nur, dass seine Gegner dies nicht auch tun.

Auch interessant ist die Tatsache, dass der isländische Vulkan Eyjafjallajokull innert kurzer Zeit soviel CO2 ausgestossen hat, wie alle Autos innert 2 Jahren (stand zumindest so). Auch so was wozu man sich Gedanken machen kann.

Eyjafjallajokull

 
 

Offenes WLAN oder Google Spionage

17 May

Google
©Slate Magazine

Schon erstaunlich wie manche Menschen mit ihren Daten umgehen. Wenn man den neusten “Skandal“ in Deutschland verfolgt, dann wundert mich nichts mehr. Da hat doch Google tatsächlich ein paar Offene-Daten gesammelt, die jeder 12-jährige mit einem WLAN Notebook auch hätte sammeln können und ein paar Zeitungen regen sich darüber auf: Google Watch Blog

Wenn man bedenkt, dass alle heutigen Router über einen Schutz verfügen, dann ist es unfassbar, dass es Leute gibt die das nicht benützen. Lustigerweise predige ich schon seit Jahren, dass man kein WLAN benützen soll. Verwendet doch einfach ein PowerLine, damit kann man auch fast überall surfen. Wer das nicht möchte, der sollte halt nur sein Notebook/Notepad/eBook im Router freischalten und seine „geheimen“ Daten über ein Kabel laufen lassen.

Leider sind wir heute immer dekadenter und so etwas würde ja Arbeit bedeuten. Wer will das denn, brrrr! Also regen wir uns lieber über Google und andere auf und machen so weiter wie bis anhin. Die letzten Worte kopiere ich einfach mal von Caschy’s Blog, denn ich finde die treffen den Kern der Sache:

die meisten aktuellen Router werden werksmäßig bereits mit aktivierter Verschlüsselung ausgeliefert. Wer ein offenes WLAN betreibt, ist selber schuld und hat wahrscheinlich ganz andere Probleme als ein vorbei fahrendes Auto von Google. Nämlich jeden anderen, der in seinem Umfeld wohnt und böse Absichten hat.

 
 

verlorene Menschen

10 May

Heute stand ich unter der Dusche und irgendwie dachte ich an verlorene Menschen. Tot.

Spannend man denkt an Menschen die man bekannt hat und die gestorben sind. Ob man nun an ein Leben nach dem Tot glaubt oder nicht, spielt hier keine Rolle. Man kann sich einfach nicht dem denken an Verstorbene entziehen und damit auch der leisen Hoffung dass danach noch etwas kommt. Gläubig oder nicht…

Päbbels, Rösli & Fred, Max, … ich werde wieder an euch denken