Seit dem Fahrplanwechsel vor ca. einem Jahr bemerke ich immer mehr wie die Busfahrer unter Druck sind. Die Abstände zwischen den Bussen wurden vergrössert, d.h. es fahren weniger Busse/Trams pro Stunde. Dies wäre eigentlich kein Problem, denn acht Anschlüsse sind eigentlich genug. Nur hat es die VBZ versäumt die Fahrzeiten mit anzupassen. Dies wiederum bedeutet, dass der Busfahrer bei den Haltestellen mehr Passagiere einladen muss und so oft in Hintertreffen zum Fahrplan kommt.
Was soll der doofe Post wirst du dich jetzt fragen…
Was dabei herauskommt ist ein gestresster Busfahrer. Dass dies schlecht ist merken die Fahrgäste daran, dass man in Bus regelrecht herumgeschleudert wird. Für Jugendliche eigentlich kein Problem, jedoch kommt man ins Alter der „grauen Panther“ wird’s schon anstrengend.
Auch haben die Fahrer oft keine Zeit mehr auf einen rennenden Fahrgast zu warten. Das nächste VBZ-Transportmittel kommt zwar schnell, jedoch bleibt immer ein fahler Nachgeschmack über die verlorene Freundlichkeit des öffentlichen Verkehrs. So werden die Strassen weiterhin verstopft bleiben, denn warum sollte ein PKW-Fahrer seine Gemütlichkeit gegen eine holprige, verpasse Fahrgelegenheit eintauschen wollen…


©VBZ Züri-Linie Werbung aus 2003 (Männer) und 2006 (Frauen)