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PlugIn’s

Blog-KarnevalDer Software Guide veranstaltet einen Blog-Karneval, bei dem jeder Blogger mitwirken kann. Das Thema dreht sich um PlugIns rund um die Blogsoftware WordPress. Ich halte das Thema an sich für sehr wichtig – nicht nur für Einsteiger – und deshalb möchte ich meinen Teil dazu beitragen. Ob ich dann schlussendlich in die Kränze komme und beim Software Guide gelistet werde, liegt ausserhalb meiner Kontrolle. Das tolle Logo hat Manuel zur Verfügung gestellt. Danke!

Eine Liste aller WordPress-PlugIns, welche ich einsetze, habe ich hier angelegt. Ich halte WordPress für eine gelungene Software, welche nichts kostet. Aber sie ist von mir aus gesehen alles andere als fertig. Es fehlen rudimentäre Funktionen, von denen ich glaube, dass sie zur Standardausrüstung gehören.

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Administration

Category Manager Plugin ermöglicht das rasche und einfache bearbeiten der einzelnen Kategorien. Neue Kategorien anlegen, bestehende editieren, die Reihenfolge ändern aber auch die Hierarchie (Unterkategorien) der einzelnen Kategorien lassen sich bearbeiten.

FeedStats (de) das WordPress Plugin von bueltge erweitert WordPress um eine Statistik, die üblicherweise nicht zur Verfügung steht. Die Zugriffe auf das Blog hat man mit diversen Tools relativ rasch zusammen. Wie sieht es aber mit den Besuchern oder Lesern aus, welche das Blog per RSS lesen? Hier hakt das PlugIn ein und liefert eine umfangreiche Statistik der RSS-Besucher. Eine Grobübersicht im auf dem Tellerrand zu sehen, für weitere Einstellungen und Ansichten gibt es innerhalb der Verwaltung entsprechende PHP-Seiten.
Zwischendurch sollte man die Statistik zurücksetzen (Tabellen leeren), weil sonst die Auswertungsseiten ewig brauchen, bis sie geladen sind.

FireStats zeichnet Statistiken auf und macht bei den Kommentaren die netten Icons von Browser und Land.

Google Sitemaps: Dieses Plugin erstellt voll automatisch eine Sitemap im XML-Format. Diese wird auf Wunsch auch direkt an Google übermittelt und somit hat der Google Bot weniger Arbeit beim crawlen. Aus SEO-Sicht ist dieses Plugin ein MUSS.

Instant Upgrade: der Vollblut-Nerd und Webbastler wird würgen, aber ich bin ganz begeistert von diesem Plugin. Das Upgraden von WordPress wird vollautomatisiert, aus dem Admin Panel/Tellerrand wird dein WordPress innerhalb von Sekunden wahlweise auf den neusten Stand oder auf eine speziell von dir zu bestimmende Version gebracht. Bei mir seit einigen Versionen völlig problemlos… Downgrade hab ich allerdings noch nicht ausprobiert…

Language Switcher: Mit diesem Plugin kann man seinen kompletten Blog zwei- oder mehrsprachig machen. Ein absolut geniales Plugin, das ich fast als meine Nummer 1 bezeichnen würde. Es gibt eine sehr ausführliche und gute Erklärung dazu.

Lighter Admin Drop Menus: Im Administrationsmenü von WordPress sind Untermenüs nur umständlich erreichbar, da man diese erst beim Laden des jeweils übergeordneten Menüs erreichen kann.
Mit dem Lighter-Admin-Drop-Menus-Plugin werden die Untermenüs bei ‘Mouse-Over’ sofort als Pull-Down-Menü eingeblendet. Somit sind alle Untermenüs sofort erreichbar und nicht erst durch Aktivieren der jeweiligen Seite im Admin-Bereich.

Update-Monitor: Immer die aktuelle WordPress Version im Blick und Hinweis bei neuer Version von WordPress. Klein, übersichtlich, nix zum Konfigurieren.

share this deutsch: Die ewige Frage: Müllt man sein Blog mit Buttons und Links zu den üblichen social Bookmark Seiten zu oder lässt man es?
Ich finde, das geniale WP-Plugin share this von Alex King ist eine gute Zwischenlösung. Alles wird in einem kleinen Link untergebracht. Das Plugin wurden von Jott ein wenig “zurechtgebogen”, d. h. alle US-Dienste, die wir kleinen Blogger nicht benötigen, rausgeschmissen, anderes (u.a. meine Feeds…) hinzugefügt und das alles dann eingedeutscht…

Time Zone: der kümmert sich um die Sommer-/Winterzeit

WordPress Database Backup: Mein persönliches „Must-have“ (auch das von Marcel Korstian). Mit diesem Plugin kann man bequem im Backend ein Backup der Datenbank erstellen. Ein, zwei Klicks und das Backup ist downloadbereit. Besonders praktisch ist, dass man auch auswählen kann, von welchen Tabellen ein Backup erstellt werden soll und von welchen nicht. Weitere Funktion: Automatisches Backup, das per E-Mail zugeschickt wird. Jetzt mal ehrlich: Wer denkt schon daran regelmäßige Backups zu erstellen? Meistens erst, wenn Daten verloren gegangen sind – aus diesem Grund lasse ich mir jede Woche ein Backup zukommen.

wpSEO: Mittlerweile bei Version 1.0 angekommen. Ich bin zwar kein Freak der bei jeder Suchmaschine gut ankommen will aber wenn es einem so einfach gemacht wird warum nicht das eigene Blog etwas optimieren. Ersetzung des Titels, die Generierung von META-Keywords oder META-Description lassen sich damit recht schnell einstellen. Und man hat wenigstens etwas getan das Google und Co. gerne wiederkommen.

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Weitere Optimierungen, SEO und Zusatznutzen für Besucher

German Permalinks: Normalerweise erzeugt WordPress aus einem Titel wie etwa ‘Über Mäuse’ den Permalink ‘…/uber_mause/‘. German Permalinks setzt die Umlaute korrekt um und gibt ‘…/ueber_maeuse/‘ aus.

Pagebar 2: Mit der Pagebar kann man die WordPress-Standard-Seitennavigation (« vorherige Beiträge | weitere Beiträge ») durch eine sinnvollere Navigation ersetzen. Das ist wichtig, da oftmals der Teil “« vorherige Beiträge | weitere Beiträge »” für viele Benutzer unverständlich ist: Wenn ich auf “vorherige Beiträge” klicke, erscheinen dann neuere oder ältere Beiträge? Verwirrend kommt noch dazu, dass in manchen WordPress-Themes beim Klick auf “vorherige Beiträge” ältere Beiträge angezeigt werden, und bei anderen Themes neuere Beitäge. Außerdem sind die beiden Links auch zum Teil in Themes vertauscht. Wie auch immer, die Pagebar wird jedenfalls dafür sorgen, dass die Besucher nicht mehr verwirrt über diese Navigation sind und nicht deswegen vorzeitig das Blog verlassen.

Search Everything: Die in WordPress eingebaute Suchfunktion durchsucht ausschließlich Weblog-Beiträge, nicht aber Seiten (’Pages’) oder Kommentare. Mit dem Plugin Search Everything kann man optional einstellen, dass bei der Suche auch Seiten und/oder Kommentare berücksichtigt werden.

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SPAM

Akismet überprüft jedes einzelne Kommentar, das abgeschickt wird und sortiert es ggf. als Spam aus, sodass es erst gar nicht auf meinem Blog erscheint.

Math Comment Spam Protection Fügt dem Kommentarformular eine Rechenaufgabe hinzu, mit der automatisiertes Kommentieren von Spambots verhindert wird.

tan tan noodles: Wer will aber Wörter wie viagra, blowjob, cocksucking, horny, nude… (endlos erweiterbar) in seinen Kommentaren sehen? Der Anteil der Blogbetreiber, die das wollen, dürfte eher gering sein. Ich vermisse bei Askimet eine Einstellung, die Kommentare mit diesen Wörter sofort löscht. Gibt es aber nicht.
Hier greift dann das neue Plugin von tan tan noodles, das vor Askimet die auffälligsten Muster checkt und Kommentare sofort blockiert, wenn diese auftreten (mehr als fünf Links, bbcode style links, Keywords). Erst wenn dieser Vorfilter passiert ist, wird der Kommentar an die anderen Spamfilter weitergereicht.

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Photos & Header

ImageManager: Neben NextGen Gallery habe ich auch noch das ImageManager Plugin lieben gelernt. Eine einfachere Möglichkeit Bilder zu posten gibt es wohl nicht. Automatische Thumbnail Erzeugung, rudimentäre Online-Bildberarbeitungsfunktion und umfangreiche Möglichkeiten die Bilder einzubinden machen es seit langem zu einem meiner Lieblinge.

MyGallery: stellt Bilder in WordPress dar, allerdings liegen diese nicht bei Flickr, sondern werden auf den eigenen Webserver hochgeladen. Bei wildbits, dem Autor des Plugins eine hervorragende deutsche Dokumentation darüber gibt.

lightbox 2: Ohne dieses nette Plugin wären Bilder nur halb so groß. Einfach ein Thumbnail mit einem “großen” Bild per Plugin verknüpfen. Auf das Thumbnail klicken und es öffnet sich das “große” Bild. Platzsparend, einfach zu verwenden und schön zum Ansehen. Mehrere Bilder kann man auch als Bildergruppe zusammenfassen und in dem “großen” Lightboxbild vor oder zurück navigieren. Das von uns meist genutzte und geliebte Plugin.

Random Quotes: was wäre ich ohne meine gesammelten Zitate?! Klein aber fein und wenn das passende Zitat zur momentanen Lebenssituation wie durch ein Wunder erscheint: umso besser.

Schneeflocken: Macht über die Wintermonate in der Headergrafik kleine Schneeflocken.

YAPB: Yet Another Photo Blog nennt sich ganze in Langversion und ist das was es scheint zu sein. Es erweitert eine WordPress Installation um Photoblog Fähigkeiten. Ehrlich gesagt kam auch dies noch nicht alzu häufig zum Einsatz aber ich betrachte es als Trumpf im Ärmel. Man kann ja nie wissen ob man irgendwann zum Fotografen wird.

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Schreiben

Add Quicktag: Quicktags sind die Knöpfe, die sich oberhalb des Text-Editors beim Artikel-Schreiben befinden, also womit man Formatierungen wie Fettschrift, kursiv, etc. anwenden kann. Mit diesem Plugin kann man zusätzliche Quicktags definieren, um z.B. eigene Styles anzubieten.

Auto-hyperlink URLs: damit hingeschriebene URLs gleich automatisch als Link aufscheinen

Clean Umlauts um den ganzen Schmuh mit äöäöüäöäöüöäößöäöäü zu vermeiden, unverzichtbar, wie ich finde.

WP Grins: von Alex King packt eine Smilie-Leiste unter das Beitrags-Editor-Fenster im Admin-Bereich und – vor allem! – unter die Kommentarbox. Die kleinen Grinsemännlein werden komfortabel via Mausklick eingefügt – wer die mitgelieferte Selection nicht mag, ersetzt die Smilies duch seine eigenen Bildchen. Das Plugin erlaubt die Nachrüstung der beliebten Funktionalität mit wenigen Mausclicks – und wer die gelben Biester nicht mag, der muss sie ja nicht verwenden.

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Kommentare

Edit Comments XT: Bietet den Kommentierenden die Möglichkeit, den Kommentar innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne (z.B. 15 Minuten) nach der Veröffentlichung zu ändern. Kommentare nachträglich editieren zu können ist m.E. eines der wichtigsten Blog-Features und sollte eigentlich in keinem Blog fehlen. Die Kommentar-Schreiber danken es einem, wenn man dieses Plugin einsetzt.
Nachteilig bei diesem Plugin ist allerdings die umständliche Installation: Die comments.php des Themes muss an mehreren Stellen bearbeitet werden, jedoch beschreibt die englischsprachige Plugin-Seite die Vorgehensweise Schritt für Schritt.
Da das Plugin IP-basierend arbeitet, ist es übrigens zumindest theoretisch möglich, dass ein User mit derselben IP-Adresse (z.B. ein Kollege in der Firma) einen Kommentar bearbeitet, aber dies wird wohl in der Praxis praktisch nicht wirklich vorkommen.

Gravatars 2: Hiermit kann man in den Kommentaren neben den einzelnen Nachrichten das Gravatar des Kommentierenden anzeigen lassen, sofern dieser eines hat.

Subscribe To Comments, das bietet den Lesern die Möglichkeit die Kommentare eines Artikels zu abonnieren. Meiner Meinung nach ein kleines, aber feines Plugin, dass ich an anderen Blogs sehr zu schätzen gelernt habe. Es erleichtert einfach die Diskussion und den Dialog zwischen Lesern und auch dem Autor. Wenn ich irgendwo einen Kommentar geschrieben habe, möchte ich nicht jede Stunde vorbeisurfen, um zu schauen, ob jemand drauf reagiert hat.

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